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Gedenkgottesdienst für Chorherr und Pfarrvikar von Kirchham/Niederbayern Magnus Huber am 23.11.2025 mit Generalabt Eduard Fischnaller

Am Christkönigssonntag 2025 feierte mit der Gemeinde Kirchham der Generalabt der österreichischen Augustiner-Chorherrenkongregation im Gedenken an den Reichersberger Chorherren Magnus Huber den Pfarrgottesdienst. Im Anschluss fand die Enthüllung und Segnung zweier Gedenktafeln an der Pfarrkirche St. Martin durch den Reichersberger Propst Markus Grasl statt.

Foto: Lorenz Diet

Der aus Ort im Innkreis stammende Chorherr trat 1904 in das Stift ein, war Pfarrer von Pitten und Dechant von Neunkirchen/NÖ, kam in Konflikt mit den Nazis und wirkte in Folge ab 1942 in Kirchham - unweit des Stiftes auf bayerischer Seite.

Dort nahm er sich im errichteten Lager bei Pfaffenhof der 400 KZ-Häftlinge an und infizierte sich mit dem ausgebrochenen Fleckfieber. Er starb am 24. Mai 1945 im Militärlazarett Rotthalmünster, wo er auch zunächst beigesetzt wurde. Am 20. November desselben Jahres fand H. Magnus im Priestergrab Kirchham dann seine letzte Ruhestätte.  

Die vom Bildhauer Dominik Dengl aus Malching gestalteten Bronzetafeln erinnern nun nach 80 Jahren der Überführung an den „Apostel der Ärmsten“ und jene „Lichtgestalt in dunkler Zeit“.